Tagebuch Trier 2015

Tag 1

Mittwoch, 1.7.2015
Heute morgen, um 8.30 Uhr, ging die Pueri Cantores-Fahrt nach Trier für uns los. Nach zwei halbstündigen Pausen erreichten wir unser Ziel: Trier! Um 12 Uhr hatte es schon im Schatten über 35°C und alle waren bereits ordentlich am Schwitzen. Mit der Sonne mussten wir einen heißen Kampf eingehen, der uns zu einer Erfrischungsstelle am Kornmarkt führte. Dort erhielt jeder Teilnehmer einen Festival-Rucksack, einen Teilnehmerausweis und eine kleine Zwischenmahlzeit. Danach teilten wir uns in Kleingruppen auf und besichtigten zum ersten Mal Trier. Von einem Spielzeugladen, über ein Modegeschäft bis hin zum Dom führte es uns so auf verschiedenen Wegen durch die Stadt. Um 16.30 Uhr nahmen wir am Sternenmarsch zum Dom teil. Alle freuten sich riesig auf den kühlen Dom, wo wir den Eröffnungsgottesdienst gemeinsam feierten. Abschließend brachte uns der Bus zu unserem Hotel nach Bitburg. Endlich konnte sich jeder entspannt auf sein Zimmer zurückziehen. So ging unser erster schöne Tag in Trier zu Ende.
Anna Magdalena, Leonie, Pauline, Savanna

Tag 2

Donnerstag, 2.7.2015
Am Donnerstag um 7.30 Uhr klingelte der Wecker für uns in Bitburg. Nach einem leckeren Frühstückbuffet brachen wir gemeinsam auf nach Trier. Als der Bus nach einer halben Stunde an unserer gewohnten Haltestelle hielt, liefen wir zur Jesuitenkirche. Dort erwarteten uns bereits die Trierer Domsingknaben und eröffneten die ersten Begegnungskonzerte. Weitere Chöre wie die Capella Ludgeriana aus Münster, die Mädchenkantoreien aus Limburg und aus Paderborn trugen musikalisch zum Programm bei. In Kleingruppen hatten wir dann verschiedene Freizeitmöglichkeiten. Anschließend stärkten wir uns mit Nudeln und diversen Saucen im Hof des Priesterseminars, wo sich alle an einem Brunnen erfrischen konnten. Zur Feier des Tages spendierte Frau Beller allen Rottenburger Teilnehmern eine Kugel Eis zum Dessert. In der Liebfrauenbasilika beim Friedensgebet sangen wir danach mit den Chören aus Köln, Berlin und Kastellaun. Die Hitze führte uns schließlich in die große Konstantin-Basilika, wo wir alle die angenehme Frische genossen. Dort hörten wir unter anderem unseren Freunden aus Wurmlingen zu. Nach dem Abendessen stand für uns das letzte Highlight des Tages, die Party in der Arena, an. Von der Vorstellung der Chöre bis hin zum gemeinsamen Singen mit dem Stargast Robert Sund war alles dabei. Nach einem langen Tag brachte uns der Bus zurück an unser Hotel. Ein eindrucksvoller und auch manchmal anstrengender Tag neigte sich für uns zu Ende.
Anna, Josefine, Kathrin, Letizia, Sarah und Sina

Tag 3

Freitag, 3.7.2015
Nach einer kurzen Nacht erwartete uns ein neuer spannender Tag in Saarlouis. Zwei Stunden fuhren wir bis zu unserem gewünschten Ziel. Danach probten wir in der Stadtkirche St. Ludwig für den Eröffnungsgottesdienst mit dem Trierer Weihbischof. Viele verschiedene Kinderchöre sangen mit uns unter anderem die Missa "Pueri Cantores Treverensis" und weitere mehrstimmige liturgische Gesänge. Anschließend liefen wir zusammen durch die Stadt zu einer Schulmensa und stärkten uns dort mit Spaghetti bolognese. Nach dem Essen spielten wir im Pausenhof das traditionelle "Rottenburger-Dom-Ponyspiel", bei dem sich schnell andere Teilnehmer anschlossen. In der Stadt folgten verschiedene Freizeitprogramme. Die Hälfte unseres Chores nahm an den Workshops "Trommeln" und "Swing and Sing" teil, die anderen erkundeten die Europastadt beim Geocaching. Wir trafen uns vor der Kirche wieder und aßen jeder eine Brezel. Ein Abschlusskonzert, in dem wir auch einen Auftritt mit vier Chorstücken hatten und welches wegen der Hitze zum Glück in die Kirche verlegt worden war, beendete unseren erlebnisreichen Tag in Saarlouis.
Claudia, Laura, Marianne, Merle, Noemi und Viktoria

Tag 4

Samstag, 4.7.2015
Um 6.30 Uhr verließen wir unsere Betten im Hotel. Nachdem wir uns gerichtet und gefrühstückt hatten, fuhren wir um 8.15 Uhr los nach Trier. In der Stadt angekommen übten wir zwei Stunden lang für den Abschlussgottesdienst - das war mit ca. 3000 Sängern sehr anstrengend. Danach durften wir mit unseren Zimmergruppen durch die Stadt bummeln. Eine Gruppe musizierte auf der Straße und verdiente in ca. 10 Minuten EUR 5,50.-, was ein großer Erfolg war. Zum Mittagessen trafen sich alle wieder und füllten die leeren Mägen. Danach haben wir nochmal in Kleingruppen unterschiedliche Sachen unternommen, bevor es zur Stadtführung ging. Von der Porta Nigra, dem Dom, der Judengasse, der Liebfrauenbasilika, bis zum Stadtgarten führte uns ein netter Mann durch die Straßen. Um 17 Uhr besuchten wir in der Jesuitenkirche das Begegnungskonzert der Mädchenchöre aus München und Erfurt. Anschließend begann für uns das Wandelkonzert mit einem guten Abendessen. Unser erstes Konzert fand im Dom St. Peter statt und wurde von der Mädchenkantorei an St. Remigius Borken gestaltet. Danach sind wir eine Kirche weiter gelaufen und hörten dort das zweite Konzert von dem Kathedraljugendchor Trier, was uns am besten gefallen hat. Nach dem Konzert gingen wir zur Konstantinbasilika und haben dem Paderborner Domchor gelauscht, das war der einzige Knabenchor des Abends, was uns auch sehr beeindruckt hat. Dies war ein guter Abschlussabend unserer Pueri Cantores-Reise.
Jasmin, Kim, Nicolina und Sanja

Tag 5

Sonntag, 5.7.2015
Um sieben Uhr sind wir an unserem letzten Tag aufgestanden und haben nochmal gefrühstückt. Dann sind wir alle in unsere Zimmer gegangen und haben unsere Koffer in den Bus gepackt. Mit dem Bus ging es nach Trier zum Abschlussgottesdienst, der nach einer halbstündigen Ansingprobe los ging. Dort haben wir mit über 3000 Sängerinnen und Sänger der 100 Festivalchöre im Gottesdienst gesungen, der sogar im Internet live übertragen worden ist. Wer den Gottesdienst nochmal anschauen möchte, findet das Video hier.Aufgrund der großen Hitze wurde vielen Teilnehmern schlecht. Deshalb kamen viele Feuerwehrautos, Rettungswägen und Notärzte zum Dom. Im Bus angekommen aßen wir die Lunchpakete und unsere Reise zurück nach Rottenburg ging los. Die Tage in Trier haben uns viel Spaß gemacht, waren aber auch etwas anstrengend. Dennoch werden wir diese tolle Fahrt nie vergessen!
Alicia, Emma, Lilith und Rose