Tagebuch Berlin 2016

Tag 1

Mittwoch, 4. Mai 2016
Heute begann unsere Reise nach Berlin. Wir alle waren sehr aufgeregt und freuten uns riesig, da es für viele von uns die erste große Konzertfahrt mit dem Chor ist. Die Busfahrt verlief zum Glück ohne großen Stau, sodass unser Busfahrer uns gut ans Ziel brachte. In unserem schönen Hotel angekommen, erwartete uns ein super leckeres Abendessen. Nach einer anstrengenden, aber doch gelungenen Probe gehen wir nun glücklich und zufrieden ins Bett, mit großer Vorfreude auf Morgen.
von Sarah, Letizia, Nicolina, Anna-Sophie, Janina, Laura und Franzi

 
 

Tag 2

Donnerstag, 5. Mai 2016
Unser Tag begann mit sehr viel Musik und Gesang.
In St. Hedwig gesungen und den ganzen Tag ist es nicht verklungen.

Mit einem Vesper gestärkt, 
ging es weiter ans Werk.

Wir alle waren am Start,
 zur großen Stadtrundfahrt.

Vorbei am Brandenburger Tor
 gings uns so gut wie nie zuvor.

In 360 Grad durften wir die Mauer erleben
 und konnten in die Vergangenheit schweben.

Entlang an der Mauer, die durch Kunst verändert,
 sind wir fasziniert eine Weile geschlendert.

Mit vielen Eindrücken geladen,
 liegen nun die Schnitzel schwer im Magen. 

Zurück im schönen Hotel,
 schlafen wir jetzt alle ganz schnell.

von Lorena, Laura, Annabell, Tabea mit Phöbe und Noemi

 

Tag 3

Freitag, 6. Mai 2016
6.15 Uhr – früh wie immer, verlassen verschlafene Menschen die Zimmer.
Das Frühstück ruft, der Magen verlangt Essen, da wird die Müdigkeit doch schnell vergessen.

In den Bus stiegen wir ganz fein
 und fuhren ins sonnige Potsdam hinein.

Verschiedene Guides waren unsere Schleusen 
und führten uns hinein nach Preußen
.
Ein Schloss so prunkvoll, wie in unseren kühnsten Träumen,
 das will doch keiner von uns versäumen.

Auf dem Weg zur Potsdamer Innenstadt,
 fand noch ein spontaner Auftritt in der Friedenskirche statt.

Die Zeit war gekommen, ein wenig Geld auszugeben
und Potsdam mit Rottenburger Einfluss zu beleben.

Danach packte jeder sein kurzes Schwarzes aus,
 weiter fuhren wir zum Musicalhaus.

Im Berliner Musical "Hinterm Horizont",
 zeigte "Udo L." seine Werke sehr gekonnt.

Die Message war: selbst die letzten Mauern in unseren Köpfen zu verbannen,
 womit sie auch den letzten im Publikum gewannen.

In Gedanken beim Thema und im Ohr die Lieder, 
ließen wir uns selig im Bette nieder.


von Pauline, Anna Magdalena und Leonie mit Unterstützung

Tag 4

Samstag, 7. Mai 2016
Gestern Abend mit dem Schlaf gerungen,haben wir uns heute fit aus dem Bett geschwungen.
Die Sonne lachte, das Frühstück war gerichtet, prall gefüllte Teller wurden aufeinander geschichtet.
  
Im Boot durch die Stadt gesessen, 
konnten wir alles um uns herum vergessen.

Die Beine führten uns durch große Straßen,
 an denen schon in der Sonne die Menschen saßen.

Gurken, Käse, Tomaten, Wurst und Brot,
 halfen uns wieder einmal beim Busvesper aus unserer großen Not.

Mit schnellem Schritte durch das Brandenburger Tor 
blickte der Reichstag hinter der Sonne hervor.

Mit dem Audiostöpsel im Ohr
gingen wir die Rampe zur Kuppel empor.

Oben war es nur schwer vor der Sonne zu flüchten,
 was viele dazu brachte ihren Sonnenbrand zu züchten.

Die Mahnmal Stelen,
 durften bei unserem Programm natürlich auch nicht fehlen.

Trotz schmerzender Füße, die in den Schuhen drückten, 
leerten die Mädels auf dem Kuhdamm die Läden wie die Verrückten.

Während die größeren Mädchen an der Spree die Abendsonne genossen,
 sind die Kleineren auf schnellsten Wege nach Hause geschossen.

 
 
 

Tag 5

Sonntag, 8. Mai 2016
Der Tag beginnt mit einem lachenden und weinenden Auge, da keiner weiß, ob ein Tag voller Busfahrt überhaupt etwas tauge.
Schnell fuhren wir durch den Thüringer Wald, um anzukommen in der Heimat bald.

Den Betreuern, dem Busfahrer und den Mitarbeitern, wollen wir herzlich Danke sagen

und hoffen, dass sie auch in der Zukunft weitere Reisen mit uns wagen.